2:1 in der Nachspielzeit gegen Heimerdingen

Am Samstag wurde den Zuschauern im Sportpark ein rassiges und schnelles Landesligaspiel geboten. Mit dem besseren Ende für den abstiegsbedrohten SV Schluchtern, der sich gegen den Tabellenvierten TSV Heimerdingen 2:1 durchsetzte und nach einer überzeugenden Leistung wieder berechtigte Hoffnung auf den Klassenerhalt hat.

„Es war ein sehr wichtiger Sieg gegen eine der spielstärksten Mannschaften in der Landesliga. Der Kampfgeist unserer Mannschaft war bewundernswert“, lobte der stellvertretende Abteilungsleiter Wolfgang Hamann seine Spieler.

In den ersten zwanzig Minuten neutralisierten sich die Mannschaften. Dann hatten die Hausherren die erste ernsthaft zu erwähnenden Situation. Nach einem Eckball köpfte Sadik Yilmaz knapp am Tor vorbei. Die Gäste antworteten mit gekonntem Passspiel. In der 25. Minute scheiterte Michele Ancona hauchdünn an der Führung für Heimerdingen. Vor der Halbzeitpause gab es noch zwei erwähnenswerte Situationen zu notieren. Nach einem Foul an Mario Müller setzte Yilmaz den Ball über das TSV-Tor. Coelho dos Santos zwang SVS-Keeper Fabian Guttleber zu einer Glanzparade.

0:1-Rückstand Im zweiten Durchgang übernahmen die Gäste das Kommando. In der 48. Minute war Guttleber erneut auf dem Posten. Im Gegenzug scheiterte Sandro Reinecke mit einem Schuss aus 20 Metern. Die Gäste wurden in der Folge stärker. Salvatore Pellegrino flankte von links in den Strafraum und Norman Röcker wuchtete das Leder zum 0:1 ins Netz. Gleich nach dem Anspiel hatte der SVS seine bis dahin größte Chance. Nach einer scharf getreten Flanke verpassten aber gleich zwei Akteure den Ball.

Dann war es ein von Reinecke aus 22 Metern getretener Freistoß, der zum 1:1 im oberen rechten Toreck einschlug (58.).

Nun agierten beide Teams etwas offensiver, wobei die Gäste mehr Spielanteile hatten. Den erneuten Rückstand verhinderte Guttleber in der 70. Minute bei einem Drehschuss von Alexander Frey mit einem tollen Reflex.

Starker Guttleber In der 82. Minute entschied der Schiedsrichter auf Handelfmeter für Schluchtern, doch Reinecke zielte über das Tor. In der Nachspielzeit bügelte der Schluchterner sein Missgeschick mit der letzten Aktion des Spiels aber aus und hämmerte den Ball aus 20 Metern zum 2:1 ins Netz. Zuvor hatte einmal mehr Guttleber seine Elf im Spiel gehalten und in der 90. Minute sowie dann kurz danach zwei Mal glänzend pariert. red

SV Schluchtern: Guttleber, Häffele, Nogaybel, Reinecke, Martel, Erdem ( 51. Zafer ), Yilmaz ( 80. Tabler), Kilic, Matyssek, Asllani (66. Ceylan ), Müller.

 

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